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Der Menschliche Hörsinn

Erklärung der Menschliche Hörsinn

Als auditive, aurale oder akustische Wahrnehmung bezeichnet man die Sinneswahrnehmung von Schall durch Lebewesen. Zur Wahrnehmung des Schalls dienen Sinnesorgane, die durch Schwingungen aus der Umgebung des Lebewesens stimuliert werden.

Die Funktion des Menschlichen Hörsinn.

Das menschliche Ohr

  1. Schallwellen gelangen in den Gehörgang
    Schallwellen durchqueren den Gehörgang und treffen auf das Trommelfell.
  2. Das Trommelfell und die Gehörknöchelchen werden in Schwingungen versetzt
    Diese Schallwellen verursachen Schwingungen des Trommelfells und der drei Gehörknöchelchen im Mittelohr.
  3. Flüssigkeit strömt durch das Innenohr
    Die Schwingungen werden auf die Flüssigkeiten im Innenohr (Cochlea) übertragen. Die darin befindlichen Haarzellen erkennen die Bewegung und wandeln sie in chemische Signale für den Hörnerven um.
  4. Der Hörnerv kommuniziert mit dem Gehirn
    Der Hörnerv übermittelt daraufhin die Informationen mit elektrischen Impulsen an das Gehirn, wo sie als Schall wahrgenommen werden.

Für die Wahrnehmung von Richtungen und das Hören in eine bestimmte Richtung sind zwei Ohren erforderlich. Alleine mit Hilfe beider Ohren kann auch die Bewegung von Schallquellen mehr oder minder eindeutig verfolgt werden. Die Richtungswahrnehmung beruht auf der Auswertung von Laufzeitunterschieden und Pegelunterschieden zwischen beiden Ohren, bei der auch der Ohrabstand eine Rolle spielt.

Der Dynamikbereich des menschlichen Gehörs umfasst zwischen der Hörschwelle und dem ohne Hörschäden ertragbaren Lautstärkepegel rund 85-90dB. Dies entspricht einer 15-fachen Verdoppelung des leisesten hörbaren Geräusches.

Der Bereich der wahrnehmbaren Frequenzen beginnt bei 20Hz und endet je nach Alter zwischen unter 10kHz und knapp über 20kHz. Zusammen mit der nur schwach ausgeprägten Richtcharakteristik der Ohrmuscheln ergibt sich daraus eine im Vergleich zu Hunden oder Fledermäusen eine relativ schwach ausgeprägte Ortung der Schallquellen.

Demgegenüber ist das Ohr ziemlich empfindlich gegenüber zeitlichen Schwankungen als auch Tonhöhenänderungen. Dabei wird allerdings nicht der eigentliche Amplitudenverlauf eines Schallsignals erfasst, sondern der Amplitudenverlauf der verschiedenen hörbaren Frequenzen wird wahrgenommen. Menschen die über das sogenannte absolute Gehör verfügen können sogar nicht nur die Differenz benachbarter Frequenzen wahrnehmen, sondern auch den absoluten Wert einer einzigen Frequenz.

Des Weiteren werden große Schwankungen des Schallpegels, wie sie etwa bei lauter Musik oder Explosionen auftreten können werden nicht nur mit dem Ohr, sondern auch vom Tastsinn wahrgenommen.

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